Als sexuellen Missbrauch bezeichnet man sexuelle Handlungen an Menschen, die sich nicht wehren können und sexuelle Handlungen die gegen den Willen eines Menschen geschehen.

Dies betrifft Minderjährige oder Erwachsene, die keinen Widerstand leisten können, da sie z.B. krank sind oder eine Behinderung haben.

Sexueller Missbrauch beginnt bereits bei Berührungen und Küssen.

Von Vergewaltigung wird gesprochen wenn ein Mensch einen andern zu Geschlechtsverkehr zwingt, auch der Versuch gehört dazu.

 

sexueller Missbrauch von Kindern

Sexueller Missbrauch von Kindern ist eine Form von Kindesmisshandlung.

Der Missbrauch geschieht meist in der Familie,  Verwandtschaft oder im engsten Bekanntenkreis des Kindes.

Selten sind Übergriffe von Fremden.

(75% der Übergriffe erleben Kinder von ihnen vertrauten/geliebten Personen.)

 

Umso enger die Beziehung zwischen Opfer und Täter desto länger, intensiver und mit mehr (psychischer) Gewalt kann der Missbrauch andauern.

 

Bei Missbrauch wird nicht "nur" der Körper missbraucht, sondern auch die Seele!

Es gibt den emotionalen Missbrauch, der ein Verhalten seitens des Erwachsenen beschreibt, dass dem Kind gegenüber eine feindliche oder abweisende Haltung zum Ausdruck bringt.

Das Kind wird abgelehnt, herabgesetzt, isoliert, beleidigt, erniedrigt und/oder gekränkt.

Der emotionale Missbrauch erfolgt sehr oft bei sexuellen Missbrauch, so schüchtern die Täter das Kind ein.

 

 

Missbrauch heißt nicht immer gleich Vergewaltigung, denn Missbrauch hat viele Gesichter.

Die häufigsten Formen des sexuellen Missbrauchs sind:

 

➔ verbale Belästigung,

➔ sexuelle Berührungen,

➔ exhibitionistische Handlungen,

➔ Masturbation

➔ orale, vaginale, anale Vergewaltigung

➔ Kinderpornographie

 

 

 

Sexueller Missbrauch ist eine schwerwiegende Straftat!